Fake, Fake, Fake! - Wie identifiziert man die richtigen Influencer?


Bots, falsche Likes und Follower machen der Influencer-Branche und vor allem unerfahrenen Unternehmen das Leben schwer. Wie erkennt und schützt man sich daher effektiv vor Fake-Profilen?


Durch die starke Zunahme von Bots und immer mehr Möglichkeiten bei der Follower-, Like- und Kommentar-Zahl zu „tricksen“ wird es für Unternehmen grundsätzlich schwieriger die richtigen Profile zu identifizieren, mit denen es sich lohnt eine langfristige Influencer-Relation aufzubauen.


Wir erklären auf was es ankommt und wie man sich vor Fake-Profilen schützt.


Wie man Fake-Profile erkennt?


Entdeckt man als Unternehmen ein Profil was einem vom Content her gefällt, sollte man in jedem Fall dieses ausführlich prüfen, um eine Prognose für eine Zusammenarbeit ausstellen zu können und Fehlinvestitionen zu verhindern.


Der erste Schritt klingt hierbei banal, spart meist aber viel Zeit. Man sollte zu allererst ein paar Bilder vom potentiellen Influencer durchklicken und sich die Like- & Kommentar-Zahl anschauen und prüfen ob die Quantität der Zahlen in einem korrekten Verhältnis zu den Followern steht.


Ein gutes Profil beginnt abhängig von der Anzahl der Follower bei einer Engagement-Rate von ca. 5%, was bedeutet, dass bei einem Profil mit bspw. 100.000 Abonnenten ca. 5.000 User die Bilder liken und darunter kommentieren sollten.


Stimmt das Verhältnis in der Quantität, sollte man nun die Qualität der Likes und Kommentare prüfen. Da gerade bei den Kommentaren Analyse-Tools die Qualität oft falsch bewerten, sollte man sich manuelle einmal durchdrücken. Ein deutscher Influencer, mit deutscher Caption sollte vermehrt deutsche Kommentare haben. Zudem sollten die Kommentare nicht nur Einzeiler oder Emojis sein. Hier lohnt es sich auch den ein oder anderen Kommentator anzudrücken und zu schauen, ob es sich um Bots oder vermehr ausländische Profile hält.


Die richtigen Tools nutzen


Nach erfolgreicher manueller Prüfung von ein paar Likes und Kommentaren, sollte man nun Analyse-Tools einsetzten. Neben kostenlosen Instagram-Tools wie ninjalitics und socialblade kann man kostenpflichtige KI-basierte Tools wie bspw. hypeauditor nutzen.


Neben einem ungewöhnlichen, starken Follower-Zuwachs bekommt man über die Tools detaillierte Einblicke in die Profile der Influencer und kann anhand dieser deren Qualität beurteilen.


Insights überprüfen


Nach manueller Prüfung und dem Einsatz von Tools kann man nun den Influencer für eine Kooperation anfragen. Neben der Antrage an den Influencer sollte man sich als Unternehmen immer die Instagram-Insights schicken lassen und damit die Audience des Influencers prüfen.


Hierbei ist ausschlaggebend, dass man die Insights mit den Ergebnissen der vorherigen Analyse abgleicht. Kleinere Abweichungen sind normal und kein Grund die Zusammenarbeit nicht einzugehen. Stellt man allerdings große Unterschiede fest und hatte bei der vorherigen Prüfung die ein oder andere Auffälligkeit entdeckt , sollte man die Kooperation nicht eingehen, das Budget niedrig ansetzten oder einen Performance basierten Testlauf durchführen.


Auch Bilder kann man manipulieren und Erfahrungsgemäß gibt es einige schwarze Schafe, die versuchen Ihre Insights zu „fälschen". In Kombination mit Bots, Fake-Likes und Kommentaren kann man hierbei sogar ein geschultes Auge täuschen. Um sicherzustellen, dass nichts manipuliert ist, kann man sich auch eine Bildschirm-Aufnahme von den Insights schicken lassen, da Videos aufwendiger zu manipulieren sind.


Endlich - Die Zusammenarbeit starten!


Kommt man bei der Prüfung der Insights auch zu einem positiven Ergebnis, steht der Zusammenarbeit grundsätzlich nichts mehr im Weg. Aber Vorsicht: Als Unternehmen sollte man grundsätzlich kein zu großen Investment eingehen, wenn man weder den Influencer noch die Agentur mit der man zusammenarbeitet kennt.


Daher ist es empfehlenswert sich mit kleineren Budgets (aber fairen) Budgets an die Zusammenarbeit heranzutasten und diese dann sukzessiv zu intensivieren, wenn die Performance passt und alle Beteiligten zufrieden sind. Nur so kann eine langfristige, für beide Seiten positive, vertrauensbasierte Kooperation entstehen und das sollte das Ziel sein!


Im Überblick sollten man wie folgt vorgehen:


  • Content bewerten

  • Das Profil manuell prüfen

  • Analysetools einsetzten

  • Insights prüfen und Vergleichen

  • Sich an die Zusammenarbeit herantasten


Wenn man diese einfachen und in der Praxis schnellen Schritte konsequent befolgt, kann man sich effektiv vor schlechten Erfahrungen schützen und langfristig erfolgreiche Influencer-Relations aufbauen.


Sollte man sich dennoch unsicher bei der Auswahl der Influencer sein, lohnt es sich meist

kompetenten Rat einzuholen und mit einer Agentur des Vertrauens zu arbeiten.

Agenturen kennen die Tricks der Influencer, wissen worauf es ankommt und können im besten Fall auf ein in-house-Netzwerk zurückgreifen, wo Qualität und Effektivität zu den Standard Auswahlkriterien gehört.

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